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02 · Wohnify

Hausverwaltung, die Verträge und Rechnungen selbst liest

SaaS · AI · Proptech

Software für private Vermieter und kleine Hausverwaltungen. Wohnify liest Mietverträge und Rechnungen, ordnet Mieten zu und bereitet Mahnungen und Nebenkosten vor. Freigeben muss ein Mensch.

wohnify.app

Herausforderung

Private Vermieter verwalten ihre Wohnungen mit Excel, Ordnern und Kontoauszügen. Bestehende Software verlangt, dass jeder Vertrag erst abgetippt wird, bevor sie überhaupt hilft.

Zug

Den Bestand aus Dokumenten anlegen statt aus Formularen. Wohnify liest Verträge, Kontoauszüge und Rechnungen, schlägt jeden Schritt vor und fragt nach, wenn etwas unklar ist. Bevor ein Brief rausgeht oder Geld gebucht wird, entscheidet der Vermieter.

Ergebnis

Live unter wohnify.app: Vermieter-App, Mieterportal und Backoffice mit eigenem Sprachmodell auf Servern in der EU. Bis drei Einheiten kostenlos, danach ab 27 € im Monat.

Der Case

Wohnify ist eine Hausverwaltung für private Vermieter und kleine Verwaltungen. Die Software liest Mietverträge, Kontoauszüge und Rechnungen und erledigt die Vorarbeit für Mieten, Mahnungen und Nebenkosten.

Wir haben das Produkt gebaut: Landing Page, Vermieter-App, Mieterportal, Backoffice und die API mit eigener Dokumenten-Pipeline.

Der Job

Wer zehn oder zwanzig Wohnungen vermietet, hat keine Hausverwaltung, aber denselben Papierkram: Mieteingänge prüfen, Mahnungen schreiben, Rechnungen sammeln und einmal im Jahr die Nebenkostenabrechnung.

Die meisten Programme dafür setzen voraus, dass der Bestand erst sauber erfasst ist. Genau daran scheitert der Umstieg aus Excel.

Die Lösung

Der Einstieg ist ein hochgeladener Mietvertrag. Wohnify liest ihn, trägt Mieter, Objekt, Miete und Kaution ein und markiert im Dokument, woher jede Angabe stammt. Steht im Vertrag nur „drei Monatskaltmieten“, rechnet Wohnify nach und fragt, ob das stimmt.

Danach läuft der Monat: Kontoauszüge werden zugeordnet, Zahlungserinnerungen vorbereitet, weitergeleitete Rechnungen als Betriebskosten gebucht. Alles, was nach außen geht, wartet in einer Inbox auf Freigabe.

Technik

Next.js für Website, App und Mieterportal, FastAPI mit Postgres als API, Hintergrund-Jobs für das Auslesen der Dokumente. Das Sprachmodell läuft auf eigenen Servern in der EU, Dokumente gehen an keinen externen KI-Anbieter.

Unsichere Werte übernimmt das System nicht von allein. Sie landen mit Dokument und markierter Stelle bei der Prüfung, und jede Änderung steht im Protokoll.

So läuft es

  1. 01
    Dokumente statt Formulare

    Mietverträge als PDF oder Foto hochladen. Mieter, Miete, Kaution und Mietbeginn stehen danach im System, mit Verweis auf die Stelle im Vertrag.

  2. 02
    Mieten und Mahnungen

    Kontoauszug hochladen, Zahlungen werden zugeordnet. Fehlt eine Miete, liegt die Zahlungserinnerung als Entwurf bereit.

  3. 03
    Mieter und Handwerker

    Mieter melden Schäden mit Foto im Mieterportal. Der Handwerker bekommt einen Link und trägt seinen Termin selbst ein.

  4. 04
    Freigabe und Protokoll

    Alles, was Briefe verschickt oder Geld bucht, landet in einer Inbox. Jede Entscheidung steht mit Uhrzeit im Protokoll.

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